Archi Galentz

Abb.: Krisenministerium oder Ohne Vorurteile, 2003

Lambdaprint auf Kappaplatte, Sperr-, Furnier- und Konstruktionsholz, Gips, Vergoldung, Rigips, diverse Farben, elektrische Leitungen und Steckdosen, 270 × 130 × 20 cm

Das Foto zeigt einen der sieben Nachkriegswolkenkratzer im „Stalinistischen Empire-Stil“ an der Kotelnitscheskaja- Uferpromenade und weitere Wahrzeichen Moskaus wie das Universitätsgebäude, das Hotel Ukraina und das Außenministerium.

Archi Galentz

Geboren 1971 in Moskau in eine armenische Künstlerfamilie, aufgewachsen in Moskau. 1989 Beginn des Studiums an der Staatlichen Universität für Kunst und Theater in Eriwan, Armenien, Fakultät für Design. 1992 Gaststudent an der Hochschule der Künste, Berlin, Klasse Prof. Hirsig. Kurz darauf Eintritt in die Klasse von Prof. Fußmann und Studium mit Masterabschluss 1997. Erste Einzelausstellung 2000 in der Galerie Taube in Berlin, seitdem als freischaffender Künstler und Kurator tätig in Berlin, Moskau und Eriwan. 2006 Lehrauftrag an der Staatlichen Akademie der Künste und der Offenen Universität in Eriwan, 2008 Gründung des Projektraums/Produzentengalerie InteriorDAsein in Berlin mit einem Schwerpunkt auf kollaborativen Kunstprojekten mit Russland und Armenien. Ausgezeichnet 2012 mit der Arshile Gorky Medaille durch das armenische Ministerium für Diaspora Angelegenheiten.

2019 mit Andreas Wolf Gründung der Galerie Wolf & Galentz in Berlin.

Archi Galentz hat zseit 2000 über 20 Ausstellungen kuratiert, seine Kunstwerke sind in folgenden öffentlichen Sammlungen zu finden: Museum für Nationale Kunst, Sardarabad, Armenien; Nationalbibliothek, Eriwan, Armenien; Museum für Zeitgenössische Kunst, Skopje, Mazedonien; Museum für Zeitgenössische Kunst, Belgrad, Serbien; Museum für Zeitgenössische Kunst, Medellin, Kolumbien; Staatsbibliothek, Berlin und Deutsche Nationalbibliothek, Leipzig; Direktorenhaus Museum für Kunst Handwerk Design, Berlin.